Beiträge von Kibon

    Aus shotokan und Goju Ryu entstanden???

    Da musst Du erstmal die Parameter festlegen, die für deine gewünschte Bewertung zu Grunde gelegt werden sollen.


    Ach ja, alle Stile sind ja nicht gleichzeitig entstanden, sondern haben sich parallel oder nacheinander entwickelt, natürlich legt dann jeder Stil auch seine Prämissen fest. Gibt es so im TKD oder HKD oder Aikido auch.

    Worauf möchtest Du hinaus? Möchtest Du einen Ratschlag für einen Kara-Te Stil, den Du dann doch nicht machst?

    Das hier ist auch mit Frauen ( anscheinend das primäre Ziel ).

    Und Ball ( aber nicht rund)

    Und Kampf ( da ist er dann raus).


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    Lass es mal , Pharao. Aus eigener Erfahrung in jüngeren Jahren lass Dir gesagt sein: das ist nun gar nichts für Dich. Ich habe in jungen Jahren 4 Jahre auf Landesligaebene gespielt, da warst Du froh, wenn Du Montags ohne Gehhilfe zur Arbeit gehen konntest, Hämatome waren immer gleichmäßig verteilt vorhanden. Habe mich im Hapkido in weit mehr als 30 Jahren weit weniger verfärbt ;).

    Aber nun , mach doch einfach mal eine Sache richtig und zieh die ohne dein ständiges Gejammer durch!

    Ich glaube, das war ich :)

    Mein lieber, wenn man mal alle deine Ergüsse hier bezüglich :<Aua , die tun mir weh, sogar die Frauen, und das ist gefährlich> liest, kriege ich einfach einen Lachflash, wenn ich das hier lese:

    Ich lebe nur für das Kämpfen!

    Also, entweder Du stehst zu deiner letzten Aussage und akzeptierst, dass man was abbekommt, manchmal auch ein wenig stärker, oder Du gehst hin und machst Tai Chi im Park. Aber nur bei schönem Wetter ohne Wind.

    Ich bin mir gerade nicht sicher, ob die Statistik für diese Diskussion wirklich aussagekräftig ist. So wie ich es herauslese, werden hier Zahlen des Interesses an bestimmten im Fernsehen übertragener Sportarten dargestellt. 14 % haben Interesse am Skispringen - also sehen sich das gern an, würden aber mit hoher Wahrscheinlichkeit niemals da runterspringen. Ich schließe mich da ein, habe es in Garmisch mal angeschaut und war auch oben, aber selber da runter? Nie im Leben.


    Ich sehe in dieser Statistik eher eine Zuschauerermenge als Ausübende.

    Generell ist es doch wohl eher eine Frage von Angebot und Nachfrage, mit KK ( außer Boxen/ Kickboxen) ist wohl nicht genug Geld zu machen. Die Präsenz im TV der Sportart Kickboxen hat ja nach dem Ende von Dr. Theiss auch abgenommen.

    Wie Schnüffler ja schon weiter oben schrieb kommt Judo um 23:30 Uhr, wer daran wenig Interesse hat, wird dann um die Uhrzeit auch nicht mehr schauen.

    Ich schrieb vom Stellenwert bzw. Ranking und meinte damit nicht "gesellschaftliche Akzeptanz". Ich denke, dass man aufgrund bestehender Mitgliedschaften sehr gut ein Ranking erkennen kann. Wie du nun das Wort "Stellenwert" interpretierst, konnte/kann ich nicht wissen, aber - erhlich gesagt - interessiert es mich für meine Sichtweise auch nicht so sehr. Ich hoffe, ich konnte das Missverständnis aufklären.

    Deswegen fragte ich in #3 nach deiner Definition des Stellenwertes, damit man eine einheitliche Diskussionsgrundlage hat. Also rein zahlenbedingt.

    Addiert man die im DOSB aufgeführten KK/KS Mitgliederzahlen, landet man mit ~588.300 auf Platz 11. Das ist jetzt nicht in den oberen Rängen, aber bei ~60 Sportarten schon recht deutlich im oberen Fünftel.

    Soweit, so gut. Die Zahlen des DOSB gelten aber nur im Rahmen der in Vereinen angemeldeten Sportler.Freie Schulen, also grob gesagt gewerbliche Betriebe, müssen nicht im DOSB sein, vielmehr wird diesen Schulen durch die DOSB Satzung sogar der Beitritt verwehrt. Also sollten wir die Zahl nach oben korrigieren und sind beim Ranking dann mindestens auf PLatz zehn.

    Nun, ich lese es gerade so aus deinen beiden posts, dass Du dir da gerade widersprichst, so nehme ich es war. Im ersten post schreibst Du von einem geringen Stellenwert. Nachdem Tai und ich da aber Zahlen geliefert wurden wird der Stellenwert an diesen festgemacht.Oder verstehe ich dich da falsch?

    Ich sehe einen Stellenwert da anders gelagert, klar spielen Zahlen eine Rolle, aber es gibt wie bei jeder Statistik auch hier Nebeneinflüsse, die in solch eine Bewertung einfließen. Gesellschaftliche Akzeptanz, Wahrnehmung der jeweiligen Sportart, kann man sich irgendwie mit dieser identifizieren ( heisst: würde ich die selbst gern ausüben? ) Synchronschwimmen läge bei mir da ganz weit hinten ;).Sicherlich können auch gesundheitliche Aspekte in eine Sportart einfliessen.

    Will man den Stellenwert und, was ich für wichtiger erachte, die Anerkennung und das Interesse erhöhen, muss man

    diese Nebeneffekte vielmehr in den Vordergrund stellen, wegen der Zahlen kommt kein neuer Schüler.


    Beim letzten Absatz stimme ich dir zu, das ist mir nun auch schon mehrfach aufgefallen, anscheinend muss ein Knabe mit 10 unbedingt schon mindestens deutscher Meister sein, sonst taugt die KK und der Lehrer nichts.

    Es bedarf dazu nur einer gewissen Menge geistiger Getränke, dann werde ich kreativ :)


    Ich wundere mich auch schon, oder wird mein Puzzle gerade schon ausprobiert :/

    Er könnte auch Nudelpuzzle machen: Man nehme weichgekochte Spaghetti und fädele sie in weichgekochte Makkaroni ein, das Ganze dann noch mit öligen Händen- ein lustiger Zeitvertreib allemal!

    Kampfkunst bzw. Kampfsport ist in Deutschland nicht besonders beliebt im Ranking der beliebtesten Sportarten in Deutschland.

    Das ist eine Aussage, die ich so nicht für richtig erachte, wenn man mal alle zusammenzählt ( angefangen bei den Kids bis hin zur Seniorengruppe) kommt man sicherlich auf eine Zahl, die weit über anderen Sportarten ( ich schieß einfach mal Badminton raus) liegt. 2020 waren dort 184.000 Menschen registriert. In der KK/KS/SV gibt es nun mal keinen zusammenhängenden Dachverband, einige Schulen/ Vereine sind entweder gar nicht in einem Verband, oder wie bei mir der Fall in einem koreanischen Verband angeschlossen. In vielen Vereinen laufen KK/KS nicht als eigenständige Meldegruppe beim DOSB, die werden dann gern der Leichtathletik oder sonst wem zugerechnet.

    Kleines Rechenexempel: Es gab 2020 88.000 Vereine in Deutschland, aus meiner Einschätzung findest Du mindestens in jedem 20ten eine KK/ KS Abteilung mit , sagen wir mal 30 Mitgliedern ( die einen mehr, die anderen weniger) , das sind schon mal 132.000. Übrigens auch die Zahl, die alleine der Deutsche Judobund für 2020 angibt. Dann noch die ganzen komerziellen Schulen.......

    Ich sehe nicht, das KK/KS unbeliebt ist.

    Derweil bleiben im kollektiven Gedächtnis der meisten Menschen, wenn man sie nach den ihnen bekannten Kampfkünsten fragt, nur sehr wenige Systeme übrigen: Kickboxen, Boxen, Ju-Jutsu an vorderster Stelle, Judo, Karate und Taekwondo folgen auf dem Fuß. Will sagen: Die meisten Systeme sind und bleiben den Menschen unbekannt.

    Nun, ich würde die Bekanntheit anders werten, nämlich Judo, Karate, Boxen und KungFu, dann erst die anderen. Hapkido ist immer noch stark erklärungswürdig, das kennt kaum jemand. Die Bekanntheit wird doch durch Stadtteilfeste geprägt, da sich dort Vereine immer wieder - verständlicherweise- darstellen. Ist auch gut so. Aber es sind halt oft die bekannteren Systeme die dort auftreten.....

    In diesem Thread möchte ich mit euch zusammen überlegen, warum die Kampfkunst in Deutschland einen so geringen Stellenwert hat und was gute Ideen bzw. Inspirationen wären, um dies zu ändern?

    Ich sehe das nicht so, KK/KS haben keinen geringen Stellenwert, woran machst Du das fest? Ich sehe Eltern, die gern hätten, dass ihre Kids sowas machen( Selbstbewusstsein/Disziplin und der ganze Tenor), das immer mehr Frauen sich trauen KK/KS anzufangen. Oder machst Du das an der Präsenz im TV fest? Dann wird es nichts mit Stellenwert werden, da damit nunmal kaum Geld zu verdienen ist, ( ausser beim Promiboxen im TV)- das hat aber andere Gründe.


    Noch einmal, was siehst du als benchmark für den Stellenwert, solange der nicht definiert ist kann man darüber nicht diskutieren.