Beiträge von Capella

    Dieses Jahr wird mit Sicherheit noch mit großen Einschränkungen verbunden sein, was den Sport und Freizeitbereich angeht. Das sehe ich auch so. Große Wettkämpfe, wie z.B. deutsche Meisterschaften etc. sehe ich dieses Jahr ehrlich gsagt noch nicht. Training wird aber, ähnlich wie ja auch letztes Jahr, in einem bestimmen Rahmen wieder möglich sein. Aber im Ausgangsposting war ja von "auf Dauer" die Rede. Also von "Das wird nie wieder so wie es war".


    Im Prinzip haben die Epidemie-Experten am Anfang der Pandemie schon gesagt: das wird uns etwa 2 Jahre lang beschäftigen, bis Impfung verfügbar und verteilt ist. Wollte da nur keiner hören.

    Ich kann dazu nur Erich Kästner zitieren:

    "Wird's besser, wird's schlechter, fragt man alljährlich. Sein wir ehrlich: Leben ist immer lebensgefährlich."


    ich denke, das wird sich von zwei Seiten annähern. Zum einen werden wir das Risiko einer COVID-19 Erkrankung als immer normaler wahrnehmen, wenn es endemisch wird. So wie eben das einer Grippe oder einer Magen-Darm-Infektion (die auch beide für Risikopatienten sehr gefährlich sein können und auch für einen ansonsten gesunden Menschen echt übel sind). Generelles Lebensrisiko halt. Wir erlauben auch Straßenverkehr, obwohl da immer wieder Menschen sterben.


    Zum anderen wird durch Impfung und Durchseuchung das Risiko sinken. Klar, es wird immer mal wieder lokal einen größeren Ausbruch geben oder eine Mutation aufkommen, die die Immunität unterwandert, aber das passiert mit anderen Erregern auch.


    Also, kann schon sein, dass uns ein paar Schutzmaßnahmen auch dauerhaft erhalten bleiben. Wäre ja auch blöd, wenn wir aus der Pandemie gar nichts gelernt hätten, wird ja nicht die letzte sein. Aber ich denke schon, dass Kampfsport in ähnlicher Form wie vorher wieder möglich sein wird. Genauso wie Fussballspiele, Rockkonzerte und Karnevalsfeiern. Wir Menschen sind soziale Wesen. So ganz ohne Körperkontakt, auch mit Fremden, kommen wir auf Dauer nicht aus.

    Ich werde an Heilig Abend und dem ersten Feiertag trotz allem meine Mutter im Pflegeheim besuchen, zeitgleich mit meinem Vater. Nicht unbedingt, weil ich da so wahnsinnige Lust drauf habe, ich hätte auch kein Problem damit, die Feiertage in Ruhe alleine zu Hause zu verbringen, ein gutes Buch zu lesen, ein paar Filme auf Netflix zu schauen oder an meinem Romanmanuskript weiter zu schreiben. Ich bin eigentlich ganz gerne alleine. Aber für meine Mutter ist es ziemlich wichtig, dass ich komme, glaube ich. Sie hatte vor eineinhalb Jahren einen Schlaganfall und wird zunehmend dement. Sie versteht sowieso nicht, warum sie nicht einfach wieder nach Hause kann und ist immer noch der Meinung, wir würden Weihnachten wie früher bei meinen Eltern zu Hause feiern (was aber halt nicht mehr geht, weil sie das Bett nicht verlassen kann). Da will ich sie jetzt nicht damit konfrontieren, dass ihr einziges Kind an Weihnachten wegen Ansteckungsgefahr wegbleibt. Ich vermeide zur Zeit wirklich alle nicht absolut nötigen Kontakte und bin supervorsichtig, eben damit ich Weihnachten mit gutem Gewissen hingehen kann. Einen Teste werde ich (es sei denn er wird im Pflegeheim selber angeboten) aber vorher nicht extra machen. Da halte ich das Risiko sich beim Test (also beim Warten etc.) anzustecken für höher, als das Risiko, infiziert zu sein ohne es zu merken.


    Auf die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr freue ich mich. Ich stecke gerade wirklich tief in diesem Romanprojekt und bin froh um jede Stunde, die ich mich mit meinem Laptop in eine Ecke verkrümeln und einfach schreiben kann. Falls das Wetter dazu verlockt (was zur Zeit aber nicht so aussieht) werde ich dann auch bestimmt mal einen längeren Waldspaziergang machen, das habe ich jetzt seit einigen Wochen nicht getan.


    Silvester bin ich schon seit ein paar Jahren sowieso am liebsten alleine zu Hause, und dass das Feuerwerk dieses Jahr wohl größtenteils ausfallen wird, finde ich großartig. Ich hasse diese Knallerei nämlich zutiefst. Ich bin so eine Art Silvester-Grinch. Ansonsten hoffe ich, dass unser Kyokushin Sensei so langsam mal mit dem online-Training anfängt, dass er uns vor ein paar Wochen in Aussicht gestellt hat.

    Hatte ich schon mehrmals. Der schlimmst ist mir mal auf dem Balkon "zugeflogen", als ich die volle Gießkanne in einem ungünstigen Winkel angehoben hab, um die Blumen zu gießen, so ein bisschen vorgebeugt halt, damit ich auch noch in die lezte Ecke des Blumenkastens komme. Und dann stand ich erst einmal zehn Minuten oder so und wusste nichtmal, wie ich denn jetzt in mein Wohnzimmer zurückkommen soll.


    Geholfen haben in dem Fall dann irgendwann Spritzen beim Arzt (die man inzwischen aber selber bezahlen muss ... damals gab es die noch von der Krankenkasse). Im Prinzip ist das ein ganz normales Schmerzmittel (ich glaube, bei mir war das damals Diclophenac, also das Zeug, das auch in Voltaren drin ist), aber es landet halt zielgenau da, wo es weh tut und muss sich nicht erst seinen Weg durch die Haut bahnen (bei Gel/Salbe) oder im ganzen Körper verteilen (wie bei oraler Einnahme).


    Bei leichteren Fällen haben mir Wärme und Bewegung immer am besten geholfen. Bewegung ist natürlich eine Überwindung, aber es ist echt das Beste, was man tun kann. Die größten Schmerzen kommen nämlich gar nicht von einem eingeklemmten Nerv oder so, sondern halt von der Muskelverspannung drumherum. Und je schneller man die wieder aufgelöst kriegt, desto besser. Wenig Effekt hatten dagegen bei mir Schmerztabletten (selbst als mein Arzt mir 600mg Ibuprofen-Klopper verschrieben hat, von denen ich dann 2 bis 3 pro Tag nehmen sollte8|). Ibuprofen wirkt bei mir Wunder bei Kopfschmerzen, aber bei Rückenschmerzen funktionieren die nicht. Dann doch lieber Spazierengehen oder Fahrradfahren und anschließend Körnerkissen.

    Das ist das große Problem mit den Masken. Masken sind kein Kondom. Masken können helfen, dass Risiko zu vermindern, vor allem bei kurzen Begegnungen, so z.B. in der Supermarktschlange. Aber wenn sich mehrere Personen über einen längeren Zeitraum (mehr als 10 Minuten oder so) gemeinsam in einem geschlossenen Raum aufhalten, dann helfen Masken, und vor allem Omas Strickschal, wirklich nicht groß, eine Infektion zu verhindern. Aber in den Köpfen der Menschen steckt drin: wir haben ja alle Masken auf, wir sind safe. Das würde evtl. mit FFP2 Masken funktionieren, aber die will man echt nicht beim Training oder im Restaurant aufhaben, und beim Sex auch nur, wenn man auf Atemrestriktion als Fetisch steht. Ich verstehe, dass das fürs horizontale Gewerbe hart zu hören ist, aber wenn zwei Menschen miteinander Sex haben, und einer von beiden ist mit COVID-19 infiziert, dann wird er oder sie den/die andere anstecken. Da helfen keine Hygienemaßnahmen. Sorry, da geht im Moment echt nur Telefonsex oder Videochat.

    Kommt drauf an wie stark die Höhenangst ausgeprägt. Bei mir ist Sie so stark das ich mich nicht mal auf einen Balkon in der 1. Etage traue oder auch niemals einen Durchsichtigen Fahrstuhl benutzen würde.

    Du siehst aber schon ein, dass zwischen einer Etage (die so ca. 2,50 m hoch ist, in Altbauten gerne auch höher), und den vielleicht 20 cm, die dich jemand bei einem takedown hochhebt noch ein Unterschied ist, oder? Der Supplexed dich doch nicht (das ist dieser Move wo die Pro-Wrestler jemanden über den Kopf heben und dann auf die Matte schmettern ... das fände ich persönlich jetzt auch eher blöd ...). Wir reden hier von der Höhe einer Treppenstufe oder einer kleinen Fußbank. Ich glaube wirklich, dass das Problem in diesem Fall nicht die Höhe ist, sondern dass du eben nicht mehr selbstbestimmt auf dem Boden stehst.

    Durch einen Tennisball eine Schnur ziehen, am Ende (oben und unten eine Schlüppergummi), an der Decke ein leichter Haken, nach unten z.B. mit einem Buch beschweren und fertig ist das Zielgerät, mit dem Du auch flexibel reagieren musst.

    Das klingt tatsächlich gut. So eine Art mini-Punchingball. Danke, das werde ich mal ausprobieren. Alte Tennisbälle hab ich hier noch rumliegen. Schlüppergummi wahrscheinlich keins mehr, aber das gibt's in jedem Supermarkt. Und einen Haken sollte ich irgendwie in die Decke kriegen, hoffe ich, falls mein Nachbar mir endlich mal meine Bohrmaschine zurück gibt.

    Habt ihr schon Plöne, ob und wie ihr während des nächsten Lockdowns (der ja scheinbar nicht mehr lange auf sich warten lässt) zu Hause weiter trainieren werdet?


    Ich habe zwei Katas, die ich mri zumindest vom Ablauf her draufschaufeln will (das kommt bei uns im Training eh immer etwas zu kurz ... wir sind definitv kein Kata-Verein). Und, wie schon in dem Boxsack-Thread erwähnt, würde ich gerne meine Kicks verbessern. Außerdem möchte ich versuchen, regelmäßig Joggen zu gehen. Das fällt mir normalerweise im Herbst/Winter schwer, weil es nach der Arbeit schon so dunkel ist, aber zur Zeit bin ich im Homeoffice, da kann ich dann die Mittagspause nutzen ... könnte ich theoretisch im Büro auch, aber da kann ich mich halt nicht duschen und umziehen danach. Außerdem erlaubt mir das Homeoffice, mir bei der Arbeit einen Timer zu setzen, und wirklich konsequent jede Stunde einmal aufzustehen und ein paar Lunges oder Kniebeugen zu machen oder so etwas. Mach ich im Büro manchmal auf dem Klo ... aber eben nicht wirklich konsequent.


    Und wenn ich die Disziplin dazu aufbringe, werfe ich noch zweimal die Woche ein knackiges Bodyweight- oder Kurzhantel-Workout ein.

    Also, ich glaube, es ist normal, dass man lieber mit zwei Beinen auf dem Boden steht, als von irgendwem hochgehoben zu werden. "Höhenangst" als Argument finde ich allerdings leicht übertrieben ... der lupft dich ja in der Regel nur kurz an und hebt dich nicht in schwindelerregende Höhen. Aber ich verstehe schon, dass das Gefühl, plötzlich sprichwörtlich den Boden unter den Füßen zu verlieren, ein unangenehmes ist. Aber genau darum geht es dem Angreifer bzw. in deinem Fall Trainingsparter ja auch, nämlich dir die Bodenhaftung zu nehmen, und dich dann mit relativ wenig Kraft umkippen zu können.


    Wie du das persönlich für dich überwinden kannst, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Wenn du jemanden hast, mit dem du außerhalb des regulären Trainings üben kannst, dann kannst du dich mit ihm vielleicht langsam an das Gefühl hochgehoben zu werden herantasten. Also, indem er dich erstmal wirklich nur anhebt, aber dann wieder abstellt ohne dich aus dem Gleichgewicht zu bringen, so lange, bis das Gefühl für dich okay ist. Und dann eben ein bisschen mehr.


    Ansonsten: Augen zu und durch. Es geht ja gerade darum, sich unangenehmen Erfahrungen im Training zu stellen, damit man dann besser damit umgehen kann, wenn sie einem in echt passieren.

    Da wir ja scheinbar doch wieder mit großen Schritten auf einen Lockdown und somit Trainingsausfall zusteuern ... gibt es irgendeine Möglichkeit, sich für zu Hause etwas zu improvisieren, was man als "Zielscheibe" für Kicks nehmen könnte? Ein Heavybag kann ich bei mir zu Hause nicht wirklich aufhängen, selbst ein kleinerer Boxsack würde schwierig, schon alleine aus Angst, meine Nachbarn zu nerven. Am ehesten ginge wahrscheinlich noch ein Standboxsack, weil unter mir ein Laden ist, und der hat nur ganz begrenzte Öffnungszeiten (bzw. wäre im Lockdown auch sicher ganz zu ... Künstlerbedarf und Bilderrahmen ... ). Aber ich schrecke etwas davor zurück, mir auf Dauer so ein Monster ins Wohnzimmer zu stellen, um dass ich dann im Alltag immer herumnavigieren muss.


    Es geht mir in dem Fall auch gar nicht so sehr um Schlagkraft oder Ausdauertraining, sondern wirklich ums Zielen z.B. für Spin-Kicks, Brazilian Kicks und so. Das würde ich in der Corona-Pause gerne ein bisschen zu Hause üben. Hat da jemand eine pfiffige Idee?

    Ich hatte den Artikel auch schon gelesen und musste gleich "Ben" aus Kiel denken, der hier vor einiger Zeit mal aufschlug. Der würde sich in so einer Truppe wohl ziemlich wohl fühlen. Ich glaube aber ehrlich gesagt nicht, dass an dem Phänomen irgendetwas neu ist. Die rechten Skinheads und andere Neonazis aus meiner Schulzeit (Mitte der 1980er Jahre) hatten auch schon einen totalen Kampfsportfimmel und waren in diversen Wehrsportgruppen etc. organisiert. Oder sie gingen halt schlicht zur Bundeswehr und zur Polizei und nahmen da alles an Nahkampfausbildung mit, was sie kriegen konnten. Wollte damals nur keiner hören. Da waren Staatsfeinde per Definition links. Auf dem rechten Auge war der Staat (und größtenteils eben auch die Medien und die Gesellschaft insgesamt) sehr blind.

    Ich glaube nicht, dass das abschreckt. Also, zumindest nicht am Anfang. Jetzt mal ehrlich, wenn ich für etwas brenne, dann kann ich mir doch nichts besseres vorstellen, als das jeden Tag stundenlang zu tun. Egal, ob das jetzt Klavierspielen, Fußball oder MMA-Training ist. Die Ernüchterung kommt dann eher, wenn man erkennt, was da eben noch alles so dranhängt. Also beim MMA z.B. das Gewichtmachen vor einem Kampf oder lange Ausdauerläufe oder sowas. Und wenn man eben merkt, dass man halt nicht das Genie/Supertalent ist, auf das die Welt gewartet hat, sondern trotz allem, was man schon investiert hat, nur ein kleines Licht unter vielen ist.


    Wenn jetzt jemand merkt, dass es wahrscheinlich trotz allem Trainings nur für die Ersatzbank im Regionalliga-Club Hintertupfingen reicht, oder für einen Job als Barpianist auf einem Kreuzfahrtschiff, dann werden die 10.000 h plötzlich eine Nummer. Dann muss man sich fragen: ist es mir das trotzdem wert. Wenn jemand dann trotz mangelndem Talent soviel Liebe für die Sache hat, dass er es auch dann gerne tut, wenn er eben nicht Weltspitze wird, dann lohnen sich auch mehr als 10.000 h und man ist wahrscheinlich einfach happy, dass man seiin Geld mit etwas verdienen kann, was einem so viel Spaß macht. Wenn aber die Motivation doch eher der Gedanke nach Ruhm und Ehre und die Aussicht auf einen Ferrari war, dann wird man sich eher betrogen fühlen, wenn man die Geschichte mit den 10.000 h geglaubt hat. Aber wie gesagt, das merken die meisten ja erst später. Am Anfang sollten die 10.000 h Stundenet was sein, auf das man sich wie jeck freut. Sonst fängt man wirklich besser erst gar nicht an.

    Was sage ich aber zum Beispiel einem jungen Mann, der mit 16 Jahren beschließt: "Ich will Profiboxer werden" (oder Fußballprofi oder MMA-Kämpfer oder Hollywood-Schauspieler), ohne bisher dafür besonderes Talent gezeigt zu haben? Rate ich dem: "Jo, mach mal, du musst nur 10.000 h hart (und richtig) trainieren, dann wird das schon", oder sage ich nicht doch eher sowas wie: "Mach doch lieber dein Abi und studiere Sport (oder was anderes), das ist vernünftiger und boxen kannst du dann ja in deiner Freizeit."?

    Klar. Ein bisschen ist das auch ein Problem unserer Zeit, denke ich. Durch die Globalisierung und das Internet ist die Welt ja in dem Sinne "klein" geworden, dass man wirklich immer gleich im Vergleich mit der ganzen Menschheit steht. Geht man 200 Jahre oder so zurück, also sagen wir mal vor die Erfindung von Telegraph und Eisenbahn, dann hatten die meisten Menschen nur den Vergleich mit ihrem unmittelbaren Umfeld, also z.B. ihrem Dorf plus eventuell noch alle weiteren Dörfer die zum gleichen Marktflecken oder zur gleichen Grafschaft gehörten. Da war es wesentlich leichter, durch gute Leistungen in einem bestimmten Bereich aufzufallen und in irgendwas der oder die Beste zu werden. Man sieht diese Entwicklung auch, wenn man sich zum Beispiel einen Zirkus anguckt. Wenn da heute Artisten auf einem Drahtseil laufen oder am Trapez schwingen, dann nehmen wir das in der Regel mit wenig Überraschung zur Kenntnis und nicken es wahrscheinlich sogar als langweilig und schon 1000mal dagewesen ab, weil wir eben aus dem Fernsehen Nummern mit deutlich höherem Risikofaktor und Schwierigkeitslevel gewohnt sind. Was aber natürlich nichts daran ändert, dass auch die Seiltänzerin vom Familienzirkus Fratelli wahrscheinlich im Laufe ihres Lebens schon deutlich mehr als die 10.000 h Training investiert hat, um so gut zu werden, wie sie ist, und dass wir ihre Nummer selber ohne einen vergleichbaren Trainingsaufwand auch nicht nachmachen könnten.

    Heute morgen auf YouTube gefunden. Die Georgier können das mit dem Tanzen und der Kampfkunst ziemlich dekorativ mischen:

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    Was Capella beschreibt, ist halt der klassische Fehlschluss aus Gladwells provokanter These: Es geht nicht darum, irgendwie die 10.000h voll zu bekommen. Die Qualität des Trainings ist am Ende wichtiger!

    Das habe ich doch auch nirgendwo bestritten. Ich ging schon von 10.000 h hochwertigem Training aus. Der Golfer aus meinem Beispiel hat sich Profi-Trainer genommen, die sonst Weltspitzengolfer trainieren. Er hat trainiert, wie ein PGA Tourpro. Aber selbst da macht es einen gewaltigen Unterschied, ob diese 10.000 h auf angeborenes Talent und den richtigen Zeitpunkt in der körperlichen Entwicklung treffen oder eben nicht. Wie gesagt, mit dem entsprechenden Einsatz wird jeder besser. Aber er wird eben auch mit 10.000 h idealen Trainings nicht automatisch "zu den Besten" gehören.